Marsch fürs Leben in Wien verboten – Veranstalter sehen Angriff aufs Demonstrationsrecht und ziehen vors Gericht

Marsch fürs Leben in Wien verboten – Veranstalter sehen Angriff aufs Demonstrationsrecht und ziehen vors Gericht

Öffentliche Gerichtsverhandlung am 30. Mai gegen Bescheide der LPD Wien

Nachdem im vergangenen Dezember der „Marsch fürs Leben“ in der Wiener Innenstadt kurzfristig und ohne nachvollziehbare Gründe von der Landespolizeidirektion (=LPD) untersagt wurde, hat der Veranstalter Jugend für das Leben Beschwerde erhoben und zieht nun vor das Landesverwaltungsgericht Wien. Kommenden Dienstag, den 30 Mai 2017, findet die öffentliche Verhandlung in der Muthgasse 62 in Wien statt.

Friedlicher Marsch kurzfristig untersagt

Am 17. Dezember 2016 hätte der friedliche „Marsch fürs Leben“ durch die Wiener Innenstadt führen sollen. „Wir hatten drei verschiedene Routen ordnungsgemäß angemeldet, um öffentlich für bessere Unterstützungsangebote für Frauen im Schwangerschaftskonflikt einzutreten und Alternativen zum Schwangerschaftsabbruch zu fordern“, erklärt Myroslava Mashkarynets, Pressesprecherin der Jugend für das Leben. „Allerdings wurden alle Routen wegen angeblicher ´Überfüllung der Innenstadt in der Adventszeit´ kurzfristig verboten“. Eine weitere Alternativroute sei von der Polizei ebenfalls untersagt worden, sodass aus dem Marsch kurzfristig eine Standkundgebung auf engstem Raum wurde, kritisiert Mashkarynets: „Der Charakter unseres Marsches ging verloren und auch die Reichweite unserer Botschaft hat sehr darunter gelitten!“

Untersagt wegen „ungemütlichem“ Tabuthema?

Jugend für das Leben betont, dass die Begründung ‚Überfüllung der Innenstadt‘ unglaubwürdig sei, da am selben Tag in der Wiener Innenstadt die Demo der „Islamischen Föderation in Wien“ und die „Kurdendemo“ stattfinden durften, Veranstaltungen, bei denen es in der Vergangenheit schon öfters zu Ausschreitungen gekommen sei.

Mashkarynets: „Während solch gefährliche Demos stattfinden dürfen, wird ein friedlicher Marsch, bei dem viele Jugendliche und Familien mit Kindern teilnehmen, zur selben Zeit und fast am gleichen Ort verboten?“ Für die Veranstalter hätte sich sofort die Frage nach dem wirklichen Grund der Absage gestellt, erklärt Mashkarynets. „War etwa die Thematik des Marsches der eigentliche Grund? Wenn ja, wäre das eine massive Verletzung des Demonstrationsrechtes“, unterstreicht Mashkarynets und fügt hinzu: „Den größten Schaden tragen betroffene Frauen im Schwangerschaftskonflikt, die jetzt schon unter der Tabuisierung der Thematik leiden.“

Bei der Gerichtsverhandlung am 30. Mai im Landesverwaltungsgericht (Muthgasse 62, 1090 Wien) werde man jedenfalls geschlossen für das Menschenrecht auf Versammlungsfreiheit kämpfen, kündigt Mashkarynets an.

 

 

 

„Marsch fürs Leben“ gegen Abtreibungen in den Landeskrankenhäusern Vorarlbergs

„Marsch fürs Leben“ gegen Abtreibungen in den Landeskrankenhäusern Vorarlbergs

Vorarlberger wünschen sich bessere Unterstützung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt

Gestern, Samstag, fand in Dornbirn der erste „Marsch fürs Leben“ in Vorarlberg statt. Über dreihundert Vorarlberger, vorwiegend Jugendliche und Familien, stärkten die Landesregierung in ihrer Haltung, keine Abtreibungen an den LKHs Vorarlbergs zuzulassen. Unter dem Motto „Frauen unterstützen, Kinder schützen, Abtreibung undenkbar machen“ traten die Marschteilnehmer vor allem für einen Ausbau von Hilfsangeboten für Frauen im Schwangerschaftskonflikt ein.

Umfassende Unterstützung für Frauen und Familien, statt Zwangsfinanzierung von Abtreibungen

„Abtreibungen sind in Österreich laut §96 StGB verboten und nur unter bestimmten Umständen straffrei gestellt. Insofern ist es absurd, wenn linke Parteien und Einzelpersonen verlangen, dass Steuerzahler Abtreibungen an öffentlichen Landeskrankenhäusern ermöglichen und finanzieren sollen“, betont Veronica Ehrenberger, Leiterin des Marsches. „Der Staat würde damit sein eigenes Rechtssystem untergraben und die jüngsten und wehrlosesten Mitglieder unserer Gesellschaft nicht mehr schützen. Wir wollen unsere Landesregierung daher in ihrer Haltung gegen einen Ausbau von Abtreibungspraxen bestärken“, unterstrich die 21-Jährige Studentin.

„Vor allem aber gehen wir heute auf die Straße, um uns für mehr Unterstützungsangebote für Mama und Kind einzusetzen. Im Grunde möchte ja keine Frau abtreiben, sondern sieht sich immer aufgrund schwieriger Umstände dazu gedrängt“, schildert Ehrenberger. „Wir wünschen uns umfassende Alternativen zur Abtreibung und arbeiten auch persönlich daran, dass jede Schwangere/jedes Paar genügend Ressourcen und Unterstützung erhält, um sich für ihr Kind entscheiden zu können.“

Linksextremisten versuchten den friedlichen Marsch zu stören

Eine kleine Gruppe intoleranter Linksextremer versuchte in der Europagasse den stimmungsvollen Marsch mit Sprüchen wie „Bullshit“ oder „My Pussy, my Choice“ niederzubrüllen und die Marschteilnehmer mit niveaulosen Gesten zu beleidigen. Anders als bei vorhergehenden Märschen in anderen Bundesländern, kam es diesmal allerdings zu keinen Eskalationen durch die Gegendemonstranten.

Organisator des Marsches ist die Jugend für das Leben, die sich für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzt. Weitere Märsche fürs Leben fanden bereits mit großem Erfolg in Innsbruck, Graz, Linz, Salzburg und Wien statt.

 

 

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Schwangerschaftskonfliktberaterin Barbara Schumacher von Tiqua e.V. betonte bei einer Ansprache auf dem Dornbirner Marktplatz, dass Frauen im Schwangerschaftskonflikt verlässliche Hilfen brauchen. Mit Abtreibungsangeboten in den Landeskrankenhäusern würde man ihnen nur „in den Rücken fallen“.

 

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Über 300 Teilnehmer demonstrierten beim „Marsch fürs Leben“ für ein Österreich, in dem „Frauen unterstützt, Kinder geschützt und Abtreibungen undenkbar sind“.

 

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Unter den Marschteilnehmer befanden sich viele Familien, Kinder und Jugendliche.

Polizei Wien untersagt friedlichen Marsch fürs Leben – Aggressive Demos durften stattfinden

Polizei Wien untersagt friedlichen Marsch fürs Leben – Aggressive Demos durften stattfinden

Polizei kürzt geplanten Marsch zu einer Standkundgebung

Kurz vor Weihnachten sollte in Wien der „Marsch fürs Leben“ stattfinden. Gefordert wird eine Modernisierung der Fristenregelung, unter anderem mehr Hilfe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt, Abschaffung der Spätabtreibung, und eine Bedenkzeit vor dem Schwangerschaftsabbruch. Der Marsch wurde kurzfristig von der Polizei untersagt.

Untersagung trotz drei verschiedener Routen

Die Veranstalter des Marsches, die Jugend für das Leben, meldeten drei verschiedene Routen an, um auf friedliche Art und Weise eine Modernisierung der Fristenregelung zu fordern. Zwei Routen wurden von vorne herein mit der Begründung „Überfüllung der Innenstadt in der Adventszeit“ verboten. Bei der Planung einer Alternativroute war die Polizei unkooperativ. Eine weitere Route wurde zuerst vom Polizeijuristen erlaubt und am Vortag um ca. 21:30 Uhr dann mit derselben Begründung untersagt. Es durfte nur eine Standkundgebung stattfinden.

Beschwerdeverfahren gegen die Polizei wird eingeleitet

Andere Demos am selben Tag durften in der Wiener Innenstadt stattfinden, z.B. die Demo der „Islamischen Förderation in Wien“ oder die Kurdendemo, bei der es schon öfters zu Ausschreitungen gekommen ist. Auch die anderen Märsche fürs Leben in der Adventszeit in Innsbruck, Salzburg, Graz und Linz durch die Innenstädte, mit vielen Kindern und Jugendlichen, wurden nicht verboten. Die Jugend für das Leben hat ein Beschwerdeverfahren gegen die Polizei beim Landesverwaltungsgericht eingeleitet.

 

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Einige Straßenzüge am Fleischmarkt wurden mit Hetzsprüchen beschmiert.

 

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Linksradikale demonstrierten in der Wiener Innenstadt und wollen unerkannt bleiben.

 

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Linksextreme beschädigten mehrere öffentliche Einrichtungen.

 

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Schaufenster am Fleischmarkt wurden mit Farbe besprüht.

 

Marsch fürs Leben Wien – Abtreibung unnötig machen

Marsch fürs Leben Wien – Abtreibung unnötig machen

Jugendliche fordern Modernisierung der Fristenregelung und bessere Unterstützung für Schwangere

Gestern, Samstag fand in Wien der fünfte „Marsch fürs Leben“ statt. Knapp vierhundert Personen demonstrierten für eine Modernisierung der Fristenregelung und einen Ausbau der Unterstützungsangebote für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Gefordert wurde unter anderem eine mehrtätige Bedenkzeit vor einem Schwangerschaftsabbruch und die Abschaffung der in Österreich praktizierten Spätabtreibung, bei der Kinder, die schon außerhalb des Mutterleibs überlebensfähig wären, durch eine Giftspritze ins Herz getötet werden. Auch die psychischen Komplikationen der Abtreibung wurden thematisiert und die Tabuisierung von Abtreibungsfolgen kritisiert.

Betroffene einer Abtreibung nicht verurteilen

Bei dem Marsch, der aufgrund aggressiver Gegendemonstranten kurzfristig zu einer Standkundgebung umgewandelt werden musste, kamen verschiedene Personen zu Wort, die ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Abtreibung schilderten. Carina Eder, Pressesprecherin der Jugend für das Leben, betonte in ihrer Ansprache, dass keiner der Marschteilnehmer Betroffene einer Abtreibung verurteilen würden, weil ein Schwangerschaftskonflikt tatsächlich eine Ausnahmesituation darstellen würde. „Abtreibungsbetroffene müssen über die Folgen ihrer Entscheidung sprechen dürfen, ohne Tabuisierung“, so Eder und unterstrich: „Wir müssen als Gesellschaft die grundlegenden Probleme im Schwangerschaftskonflikt beseitigen, nicht das Kind“. Ausbildung und Kind dürften beispielsweise kein Widerspruch sein, Wohnungsnot und finanzielle Sorgen müssten staatlich abgefedert werden, sodass Frauen nicht zur Abtreibung gedrängt würden. „Schließlich“, so Eder, „will keine Frau wirklich über Leben oder Tod ihres eigenen Kindes entscheiden müssen“.

Linkextremisten randalierten über Nacht in der Wiener Innenstadt

In der Nacht zum Samstag beschädigten Linksextremisten mehrere Gebäude. Unter anderem wurde die Peterskirche und Gebäude auf dem Fleischmarkt beschmiert, bei dem der Marsch beginnen sollte. Außerdem wurden ganze Straßenzüge im Fleischmarkt mit kryptischen Symbolen besprüht. Es wurden mehrere Anzeigen gestellt. Während der Kundgebung am Petersplatz musste die Polizei einschreiten, nachdem intolerante Linksextremisten die Teilnehmer der Versammlung zu provozieren versuchten.

Weihbischof Turnovszky feierte Hl. Messe zum Abschluss

Weihbischof Turnovszky feierte im Anschluss an den Marsch eine hl. Messe in der Peterskirche in der Wiener Innenstadt. In seiner Predigt forderte er die Christen auf, konsequent daran festzuhalten, „anderen Menschen Mut zu machen, zu leben und zu lieben.“ Christen sollten der Welt „eine Ahnung schenken können, mit dem Umgang mit diesem großen Thema, das momentan so gut wie alle beschäftigt“, betonte der Weihbischof und bedankte sich für den Einsatz aller Teilnehmer.

Finale der fünf Märsche fürs Leben in Österreich

Der Marsch fürs Leben Wien war der letzte in einer Serie von fünf Märschen fürs Leben, die in Innsbruck, Linz, Salzburg und Graz stattgefunden haben. Organisator aller Märsche war die Jugend für das Leben, die sich für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzt.

 

 

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Knapp 400 Teilnehmer demonstrierten beim Marsch fürs Leben Wien für eine Modernisierung der Fristenregelung.

 

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Große Teile der Bevölkerung sind mit der österreichischen Abtreibungsregelung, die eine der liberalsten weltweit ist, nicht zufrieden.

 

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In der anschließenden hl. Messe forderte Weihbischof Turnovszky die Christen auf, „anderen Menschen Mut zu machen, zu leben und zu lieben.“

 

Weitere Fotos unter http://www.marsch-fuers-leben.at/sei-dabei/wien/

Marsch fürs Leben Graz – Tag der Menschenrechte

Marsch fürs Leben Graz – Tag der Menschenrechte

Jugendliche fordern Abschaffung der Eugenischen Indikation

Vergangenen Samstagnachmittag fand in Graz der „Marsch fürs Leben“ statt. Am Tag der Menschenrechte forderten die Teilnehmer, dass Menschenrechte für alle Menschen gelten, vor der Geburt genauso wie nach der Geburt.
Abschaffung der „Eugenischen Indikation“
Die Teilnehmer des Marsches forderten einen Ausbau von Unterstützungsangeboten für schwangere Frauen und ihre Familien ein und prangerten die gesetzliche Ungleichbehandlung von Kindern vor der Geburt an.
Insbesondere die „Eugenische Indikation“, welche die Abtreibung von Kindern mit Behinderung bis zur Geburt ermöglicht, wurde heftig kritisiert. „Es ist eine beispiellose Diskriminierung von behinderten Mitmenschen, die sich in diesem Gesetz widerspiegelt“, betonte Mark Goda, Mitglied der Jugend für das Leben und Sprecher der Veranstaltung. „Österreich wurde dafür schon 2013 von der UN gerügt, seitdem hat sich aber noch nichts geändert.“ Aktuell würden geschätzte 94 % aller Kinder mit Downsyndrom in Österreich abgetrieben werden, so Goda. „Wir fordern die Politiker auf, diese unfaire Diskriminierung sofort zu beenden und die Eugenische Indikation abzuschaffen.“
Fünfter Marsch fürs Leben in Wien
Drei Märsche fürs Leben haben in den vergangenen Wochen bereits in Innsbruck, Linz und Salzburg stattgefunden. Am 17.12. wird in Wien ein weiterer Marsch fürs Leben stattfinden. Organisator ist die „Jugend für das Leben“, die sich einsetzt für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.
Marsch für Leben Linz  – „Abtreibung undenkbar machen“

Marsch für Leben Linz – „Abtreibung undenkbar machen“

Unangemeldete Gegendemo von Linksextremen wurde sofort aufgelöst

Gestern Samstag fand der „Marsch fürs Leben“ in Linz statt. Wie schon bei einer ähnlichen Veranstaltung in Innsbruck am 19. November demonstrierten knapp zweihundert Personen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Schutz von Frauen im Schwangerschaftskonflikt und der Kinder vor der Geburt. Die großteils jugendlichen Teilnehmer forderten u. a. ein Ausbau von Unterstützungsangeboten für Schwangere und eine mehrtägige Bedenkzeit vor einem Schwangerschaftsabbruch.

„Abtreibung undenkbar machen“

„Wir wollen, dass Abtreibung in Österreich undenkbar wird, indem der Staat, aber auch jeder Einzelne von uns alles dafür tut, damit eine Abtreibung gar nicht erst erwägt werden muss“, so Julia Hirsch, Mitglied von Jugend für das Leben und Sprecherin der Veranstaltung.

„Frauen im Schwangerschaftskonflikt und Kinder vor der Geburt müssen uneingeschränkt per Gesetz geschützt werden“, unterstrich Hirsch. Die Tötung eines Kindes vor der Geburt sei momentan verboten, aber durch die Fristenregelung straffrei gestellt. Statt ein paar wenige illegale Abtreibungen zu verhindern, wäre die jährliche Anzahl an Abtreibungen in Österreich seit Einführung der Fristenregelung 1975 explosionsartig gestiegen, kritisierte Hirsch. „Häufig führen Druck aus dem Umfeld und fehlende Informationen über Alternativen zu einem der jährlich 35.000 Abtreibungen in Österreich“, so Hirsch. Daher: „Eine mehrtätige Bedenkzeit vor einem Schwangerschaftsabbruch wäre ein erster großer Schritt für den Schutz der Frauen und ihrer Kinder“.

Unangemeldete Gegendemo wurde sofort aufgelöst

Zu Beginn des Marsches auf der Landstraße sammelte sich ein Dutzend Linksextreme, die versuchten, den friedlichen Marsch zu stören. Nachdem sie primitive Parolen wie „Ihr seid sch***e“ geschrien hatten, schritt die Polizei ein und löste die unangemeldete Gegendemo schnell auf.

Die zahlreichen Passanten auf der belebten Landstraße erhielten von den Teilnehmern des „Marsches fürs Leben“ kleine Informationspakete inkl. einer Liste von relevanten Beratungsstellen vor und nach einem Schwangerschaftsabbruch.

Drei weitere Märsche vor Weihnachten

In den kommenden Wochen finden drei weitere „Märsche fürs Leben“ in Salzburg (03.12.), Graz (10.12.) und Wien (17.12.) statt. Organisator ist die Jugend für das Leben, die sich einsetzt für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

Fotos und weitere Infos unter www.marsch-fuers-leben.at/sei-dabei/linz

Erster „Marsch fürs Leben“ in Innsbruck voller Erfolg trotz Regen

Erster „Marsch fürs Leben“ in Innsbruck voller Erfolg trotz Regen

Prominente Unterstützung durch Abt Schreier vom Stift Wilten

Vergangenen Samstag fand in Innsbruck der erste „Marsch fürs Leben“ statt. Nach einer hl. Messe im Stift Wilten mit Abt Schreier zogen die Teilnehmer durch die Innsbrucker Innenstadt, um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Schutz von Frauen im Schwangerschaftskonflikt und der Kinder vor der Geburt zu fordern. Strömender Regen hielt die jugendlichen Teilnehmer nicht ab, mit Musik, Tanz und Ansprachen eine hoffnungsvolle Botschaft zu übermitteln: „Abtreibung muss nicht sein! Wir alle können schwangere Frauen unterstützen und ungeborene Kinder schützen!“

„Abtreibungen undenkbar machen durch Information und konkrete Unterstützung für Frauen“

„Wir gehen auf die Straße, weil es uns nicht reicht, zu sagen ‚Abtreibung ist schlecht‘. Wir wollen aktiv werden, weil so viele Babys sterben, weil so viele Frauen angelogen und durch äußere Umstände zur Abtreibung gedrängt werden“, erklärte Klara Broucek, Mitglied der „Jugend für das Leben“ und Sprecherin der Veranstaltung.

„Unser aller Ziel muss es sein, schwangere Frauen zu unterstützen und ihnen als Gesellschaft, als soziales Umfeld, lebensbejahende Optionen anzubieten“, unterstrich Broucek und weiter: „Keine Frau möchte sich für den Tod ihres Kindes entscheiden müssen, aber vielen sind keine echten Alternativen zur Abtreibung bekannt.“ Zudem sei es schwierig, im konkreten Schwangerschaftskonflikt schnell genug adäquate Hilfe zu finden, erklärte Broucek. Dies müsse sich ändern, so Broucek: „Wir müssen das Tabu Abtreibung brechen und zum Nachdenken anregen. Die breite Öffentlichkeit muss informiert und sensibilisiert werden, um Abtreibungen vorzubeugen.“ Während der Veranstaltung wurden an Passanten Informationspakete verteilt, die auch eine Liste von Beratungsstellen enthielten.

Keine Abtreibungen in den Landeskrankenhäusern, sondern Unterstützung für Frau und Kind!

Ausgehend von Erfahrungen vom Pro-Life Marsch, der die „Jugend für das Leben“ vergangenen Sommer zu Fuß von Innsbruck nach Bregenz geführt hatte, erklärte Broucek: „Die Bevölkerung Westösterreichs wünscht sich keinen Ausbau an Abtreibungsmöglichkeiten in den Landeskrankenhäusern, sondern eine breitere Unterstützung für Schwangere und ihre Familien.“ Auch Abt Schreier untermauerte in seiner Predigt die aktive Rolle jedes einzelnen im Kampf gegen Abtreibung und zeigte sich erfreut über die Initiative der Jugendlichen: „Ich danke euch, dass ihr euch für eine Kultur des Lebens einsetzt.“

In den kommenden Wochen finden weitere „Märsche fürs Leben“ in Linz, Salzburg, Graz und Wien statt. Organisator ist die Jugend für das Leben, die sich einsetzt für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

www.marsch-fuers-leben.at

 

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Erster „Marsch fürs Leben“ in Innsbruck voller Erfolg trotz Regen

 

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Teilnehmer allen Alters waren vertreten auf dem Marsch fürs Leben

 

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Abt Schreier unterstützte den Marsch und feierte zu Beginn eine hl. Messe

Erstmals „Marsch fürs Leben“ in Innsbruck, Linz, Salzburg, Graz und Wien

Erstmals „Marsch fürs Leben“ in Innsbruck, Linz, Salzburg, Graz und Wien

Jugendliche treten ein für das Recht auf Leben und Alternativen zur Abtreibung

In den kommenden Wochen veranstalten jugendliche Aktivisten in fünf österreichischen Städten einen „Marsch fürs Leben“. Die Teilnehmer fordern eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Schutz von Frauen im Schwangerschaftskonflikt und der Kinder vor der Geburt. Die Märsche finden in Innsbruck (19.11.), Linz (26.11.) Salzburg (03.12.), Graz (10.12.), und Wien (17.12.) statt.

Österreichische Gesetzeslage verbessern

Zu den Forderungen gehören beispielsweise eine fünftägige Bedenkzeit und umfassende Information der Schwangeren zum Schwangerschaftsabbruch und Alternativen: „Damit sollen Kurzschlussreaktionen von Frauen im Schwangerschaftskonflikt verhindert werden. Denn Zeitdruck und fehlende Informationen führen zu unnötig hohen Abtreibungszahlen und seelischem Leid“, so Carina Eder, Pressesprecherin der Jugend für das Leben.

„Viele Frauen bereuen im Nachhinein ihre Entscheidung und hätten sich gerne für ihr Kind entschieden.“ Daher sei eine Ausbau der Unterstützungsmöglichkeiten für Schwangere dringend nötig, betont Eder. „Keine Frau darf aufgrund äußerer Umstände zur Abtreibung gedrängt werden.“

Wie bewerten wir das Leben behinderter Menschen?

Eine weitere Forderung ist die Abschaffung der eugenischen Indikation, die die Abtreibung von Kindern mit Behinderung bis zur Geburt ermöglicht. „Das ist Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Sogar die UN hat Österreich dafür schon gerügt.“, unterstreicht Eder. „Eltern, die ein behindertes oder schwer krankes Kind erwarten, muss durch sinnvolle Begleitmaßnahmen der Druck genommen werden, nicht das Kind.“

Kirchliche Würdenträger, wie Abt Schreier vom Stift Wilten (Innsbruck) oder Weihbischof Dr. Laun aus Salzburg unterstützen die Märsche fürs Leben. Organisator ist die Jugend für das Leben, die sich einsetzt für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. www.marsch-fuers-leben.at