Jugendliche in Salzburg fordern Abschaffung von Abtreibungen bis zur Geburt von Kindern mit Behinderung

Jugendliche in Salzburg fordern Abschaffung von Abtreibungen bis zur Geburt von Kindern mit Behinderung

Unterstützung von Salzburgs neuem Weihbischof Hofer und Weihbischof Emeritus Laun

Gestern (27. Oktober) demonstrierten trotz Regenwetter in Salzburg über hundert Personen, um auf das Tabuthema Abtreibung aufmerksam zu machen. Salzburgs neuer Weihbischof Hansjörg Hofer und Altweihbischof Andreas Laun feierten zum Beginn des Marsches eine hl. Messe in der Franziskanerkirche. Die großteils jugendlichen Teilnehmer fordern eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Schutz von Frauen im Schwangerschaftskonflikt und deren Kinder vor der Geburt.

Forderung an neue Regierung: Streichung der „Eugenischen Indikation“

„I have a dream! Dass in unserer Gesellschaft die Würde und das Lebensrecht jedes Menschen anerkannt wird, unabhängig von seinem Entwicklungsstand.“, so Manuel Kuhn, Mitglied von Jugend für das Leben und einer der Sprecher beim diesjährigen Marsch. „Das gilt auch für Kinder mit Behinderung. Oder sind wir noch so rückständig, dass wir immer noch unterscheiden, welches Leben lebenswert ist und welches nicht?“. In Österreich stellt die eugenische Indikation die Abtreibung (möglicherweise) behinderter Kinder bis zur Geburt frei. „Wir fordern von der neuen Regierung die sofortige Streichung der eugenischen Indikation, die eine massive Diskriminierung von Menschen mit Behinderung darstellt!“, bekräftigt Myroslava Mashkarynets, Pressesprecherin von Jugend für das Leben, das Anliegen.

Weitere Märsche fürs Leben

Zwei Märsche fürs Leben haben zuvor bereits in Graz und Innsbruck stattgefunden. Heute findet ein Marsch in Linz statt. Dornbirn (18.11.), Klagenfurt (11.11) und Wien am 25. November folgen noch. Organisator ist der Verein Jugend für das Leben, der sich für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzt.

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