„Marsch fürs Leben“ gegen Abtreibungen in den Landeskrankenhäusern Vorarlbergs

„Marsch fürs Leben“ gegen Abtreibungen in den Landeskrankenhäusern Vorarlbergs

Vorarlberger wünschen sich bessere Unterstützung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt

Gestern, Samstag, fand in Dornbirn der erste „Marsch fürs Leben“ in Vorarlberg statt. Über dreihundert Vorarlberger, vorwiegend Jugendliche und Familien, stärkten die Landesregierung in ihrer Haltung, keine Abtreibungen an den LKHs Vorarlbergs zuzulassen. Unter dem Motto „Frauen unterstützen, Kinder schützen, Abtreibung undenkbar machen“ traten die Marschteilnehmer vor allem für einen Ausbau von Hilfsangeboten für Frauen im Schwangerschaftskonflikt ein.

Umfassende Unterstützung für Frauen und Familien, statt Zwangsfinanzierung von Abtreibungen

„Abtreibungen sind in Österreich laut §96 StGB verboten und nur unter bestimmten Umständen straffrei gestellt. Insofern ist es absurd, wenn linke Parteien und Einzelpersonen verlangen, dass Steuerzahler Abtreibungen an öffentlichen Landeskrankenhäusern ermöglichen und finanzieren sollen“, betont Veronica Ehrenberger, Leiterin des Marsches. „Der Staat würde damit sein eigenes Rechtssystem untergraben und die jüngsten und wehrlosesten Mitglieder unserer Gesellschaft nicht mehr schützen. Wir wollen unsere Landesregierung daher in ihrer Haltung gegen einen Ausbau von Abtreibungspraxen bestärken“, unterstrich die 21-Jährige Studentin.

„Vor allem aber gehen wir heute auf die Straße, um uns für mehr Unterstützungsangebote für Mama und Kind einzusetzen. Im Grunde möchte ja keine Frau abtreiben, sondern sieht sich immer aufgrund schwieriger Umstände dazu gedrängt“, schildert Ehrenberger. „Wir wünschen uns umfassende Alternativen zur Abtreibung und arbeiten auch persönlich daran, dass jede Schwangere/jedes Paar genügend Ressourcen und Unterstützung erhält, um sich für ihr Kind entscheiden zu können.“

Linksextremisten versuchten den friedlichen Marsch zu stören

Eine kleine Gruppe intoleranter Linksextremer versuchte in der Europagasse den stimmungsvollen Marsch mit Sprüchen wie „Bullshit“ oder „My Pussy, my Choice“ niederzubrüllen und die Marschteilnehmer mit niveaulosen Gesten zu beleidigen. Anders als bei vorhergehenden Märschen in anderen Bundesländern, kam es diesmal allerdings zu keinen Eskalationen durch die Gegendemonstranten.

Organisator des Marsches ist die Jugend für das Leben, die sich für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzt. Weitere Märsche fürs Leben fanden bereits mit großem Erfolg in Innsbruck, Graz, Linz, Salzburg und Wien statt.

 

 

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Schwangerschaftskonfliktberaterin Barbara Schumacher von Tiqua e.V. betonte bei einer Ansprache auf dem Dornbirner Marktplatz, dass Frauen im Schwangerschaftskonflikt verlässliche Hilfen brauchen. Mit Abtreibungsangeboten in den Landeskrankenhäusern würde man ihnen nur „in den Rücken fallen“.

 

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Über 300 Teilnehmer demonstrierten beim „Marsch fürs Leben“ für ein Österreich, in dem „Frauen unterstützt, Kinder geschützt und Abtreibungen undenkbar sind“.

 

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Unter den Marschteilnehmer befanden sich viele Familien, Kinder und Jugendliche.

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