Marsch fürs Leben Graz – Tag der Menschenrechte

Marsch fürs Leben Graz – Tag der Menschenrechte

Jugendliche fordern Abschaffung der Eugenischen Indikation

Vergangenen Samstagnachmittag fand in Graz der „Marsch fürs Leben“ statt. Am Tag der Menschenrechte forderten die Teilnehmer, dass Menschenrechte für alle Menschen gelten, vor der Geburt genauso wie nach der Geburt.
Abschaffung der „Eugenischen Indikation“
Die Teilnehmer des Marsches forderten einen Ausbau von Unterstützungsangeboten für schwangere Frauen und ihre Familien ein und prangerten die gesetzliche Ungleichbehandlung von Kindern vor der Geburt an.
Insbesondere die „Eugenische Indikation“, welche die Abtreibung von Kindern mit Behinderung bis zur Geburt ermöglicht, wurde heftig kritisiert. „Es ist eine beispiellose Diskriminierung von behinderten Mitmenschen, die sich in diesem Gesetz widerspiegelt“, betonte Mark Goda, Mitglied der Jugend für das Leben und Sprecher der Veranstaltung. „Österreich wurde dafür schon 2013 von der UN gerügt, seitdem hat sich aber noch nichts geändert.“ Aktuell würden geschätzte 94 % aller Kinder mit Downsyndrom in Österreich abgetrieben werden, so Goda. „Wir fordern die Politiker auf, diese unfaire Diskriminierung sofort zu beenden und die Eugenische Indikation abzuschaffen.“
Fünfter Marsch fürs Leben in Wien
Drei Märsche fürs Leben haben in den vergangenen Wochen bereits in Innsbruck, Linz und Salzburg stattgefunden. Am 17.12. wird in Wien ein weiterer Marsch fürs Leben stattfinden. Organisator ist die „Jugend für das Leben“, die sich einsetzt für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

One thought on “Marsch fürs Leben Graz – Tag der Menschenrechte

  • 12. Dezember 2016 at 17:51
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    Bravo zu Eurem Engagement!
    (Ich rege an, die Blogartikel mit einem Erstellungsdatum zu versehen, dann kann man sie besser zeitlich einordnen.)

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