Polizei Wien untersagt friedlichen Marsch fürs Leben – Aggressive Demos durften stattfinden

Polizei Wien untersagt friedlichen Marsch fürs Leben – Aggressive Demos durften stattfinden

Polizei kürzt geplanten Marsch zu einer Standkundgebung

Kurz vor Weihnachten sollte in Wien der „Marsch fürs Leben“ stattfinden. Gefordert wird eine Modernisierung der Fristenregelung, unter anderem mehr Hilfe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt, Abschaffung der Spätabtreibung, und eine Bedenkzeit vor dem Schwangerschaftsabbruch. Der Marsch wurde kurzfristig von der Polizei untersagt.

Untersagung trotz drei verschiedener Routen

Die Veranstalter des Marsches, die Jugend für das Leben, meldeten drei verschiedene Routen an, um auf friedliche Art und Weise eine Modernisierung der Fristenregelung zu fordern. Zwei Routen wurden von vorne herein mit der Begründung „Überfüllung der Innenstadt in der Adventszeit“ verboten. Bei der Planung einer Alternativroute war die Polizei unkooperativ. Eine weitere Route wurde zuerst vom Polizeijuristen erlaubt und am Vortag um ca. 21:30 Uhr dann mit derselben Begründung untersagt. Es durfte nur eine Standkundgebung stattfinden.

Beschwerdeverfahren gegen die Polizei wird eingeleitet

Andere Demos am selben Tag durften in der Wiener Innenstadt stattfinden, z.B. die Demo der „Islamischen Förderation in Wien“ oder die Kurdendemo, bei der es schon öfters zu Ausschreitungen gekommen ist. Auch die anderen Märsche fürs Leben in der Adventszeit in Innsbruck, Salzburg, Graz und Linz durch die Innenstädte, mit vielen Kindern und Jugendlichen, wurden nicht verboten. Die Jugend für das Leben hat ein Beschwerdeverfahren gegen die Polizei beim Landesverwaltungsgericht eingeleitet.

 

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Einige Straßenzüge am Fleischmarkt wurden mit Hetzsprüchen beschmiert.

 

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Linksradikale demonstrierten in der Wiener Innenstadt und wollen unerkannt bleiben.

 

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Linksextreme beschädigten mehrere öffentliche Einrichtungen.

 

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Schaufenster am Fleischmarkt wurden mit Farbe besprüht.

 

One thought on “Polizei Wien untersagt friedlichen Marsch fürs Leben – Aggressive Demos durften stattfinden

  • 30. Dezember 2016 at 19:31
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    Das skandalöse Vorgehen der Behörde erfordert Widerstand auf allen Ebenen und mit den unterschiedlichsten Mitteln.
    Die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) wird im Interesse des Lebensschutzes jede Aktivität unterstützen und regt einen „Marsch für das Leben“ ähnlich dem von Berlin an. Wir bieten dazu unsere Hilfe an, denn nur gemeinsam können wir im Kampf gegen die Kultur des Todes bestehen.
    Gottes Segen für 2017!

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